Klinik für Innere Medizin I
Kardiologie, Angiologie, Pneumologie,
Internistische Intensivmedizin

Intensivtherapie (OA Dr. med. Pfeifer, OA Dr. med. Fritzenwanger)

Intensivstation (ITS-3)

Die internistische Intensivstation (ITS-3) verfügt über insgesamt 12 modern ausgestattete Bettplätze und einen Schockraum mit jeweils integrierten Beatmungsgeräten. Zusätzlich stehen spezielle mobile Geräte für die intermittierende nicht-invasive Beatmung zur Verfügung. Jährlich werden 1200 bis 1300 Patienten, die das gesamte Spektrum internistischer Erkrankungen aufweisen, behandelt. Dies umfasst zu ca. 60% kardiovaskuläre Erkrankungen, wie z.B. akute Myokardinfarkte, schwere Herzinsuffizienz durch Myokarditiden, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen oder akute Lungenembolien. Darüber hinaus werden auch Notfälle aus der Pulmonologie, wie z.B. Pneumonien, ARDS, aus der Nephrologie/Rheumatologie, wie z.B. akutes Nierenversagen, Morbus Wegener, HUS und TTP, etc. sowie gastroenterologisch-hepatologische Notfälle mit akuten gastrointestinalen Blutungen, Leberversagen, etc. behandelt.

Das hämodynamische Monitoring der Patienten beinhaltet individuell verschiedenste moderne Verfahren, wie den Swan-Ganz-Katheter, PICCO- oder Vigileo Messung. Ebenso wird ein breites Spektrum an thera­peutischen Möglichkeiten angeboten. Ein Schwer­punkt liegt in der Behandlung von Patienten nach kardio­pul­monaler Reanimation, bei denen mittels katheter­geführter Hypothermie (33°C) die Wahrscheinlichkeit eines hypoxischen Hirnschadens vermindert wird. Es stehen insgesamt 4 Geräte für die Hämofiltration mittels Heparin oder Citrat zur Verfügung. Regelmäßig werden Patienten mit intraaortaler Ballongegenpulsation behandelt und falls erforderlich sind auch weitere Verfahren zur Kreislaufunterstützung, wie die Impella, die Reitan-Pumpe oder die perkutan implantierbare Herz-Lungen-Maschinen durchführbar.

Abbildung 2

Die fachlich qualifizierte Versorgung der Patienten wird sichergestellt durch zwei Oberärzte, Herrn Dr. R. Pfeifer und Herrn  Dr. Fritzenwanger,  besitzen und im Schichtdienst stets von 7.00 bis 0.00 Uhr auf der ITS-3 anwesend sind. Unterstützt werden Diese durch insgesamt 8 Assistenzärzte im fortgeschrittenen Stadium der Facharztausbildung. Die Ausbildung der Assistenzärzte auf der Intensivstation findet nach einem zertifizierten Einarbeitungsplan in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie statt.

Unsere Intensivstation ist als Weiterbildungseinrichtung für die (Internistische) Intensivmedizin durch die LÄK Thüringen anerkannt und im Rahmen des Qualitätsmanagements der Klinik zertifiziert.

Abbildung 3

Lehre

Von den Oberärzten der Intensivstation werden landesweit Kurse für die kardiopulmonale Reanimation entsprechend den neuen Leitlinien 2005 für ärztliches und pflegerisches Personal durchgeführt.

Darüber hinaus wird die studentische Ausbildung in den Fächern Notfallmedizin, internistische Intensivmedizin und Kardiologie/Pneumologie durch Vorlesungen, Seminare (POL) und Stationspraktika abgedeckt.

Im Weiterbildungslehrgang für Krankenschwestern/-pflegern für Intensivpflege und Anästhesie werden die Ausbildungsabschnitte: Herz-Kreislauferkrankungen, Intoxikationen und Gerinnungsstörungen gelehrt.

Regelmäßig werden überregionale Fortbildungs­veran­staltungen mit z.T. externen Fachspezialisten zu aktuel­len Themen der internistischen Intensivmedizin ange­boten, die durch die LÄK Thüringen zertifiziert sind.

Forschung

Schwerpunkt der klinischen Forschung ist die Untersuchung von Prognosefaktoren für Patienten nach kardiopulmonaler Reanimation und ihre Behandlung mit therapeutischer Hypothermie. Im Mittelpunkt des Interesses stehen hierbei die somatosensorischen Medianuspotentiale und die Neuroproteine NSE und S 100. Darüber hinaus sind die Ärzte der Intensivstation in zahlreiche klinische Studien und in die Forschungsgruppen der Klinik eingebunden.






LINKS

Deutsche Herzstiftung 

 

http://www.herzstiftung.de/

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Deutsche Gesellschaft für Kardiologie

 

 

http://dgk.org/

 

 

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