Klinik für Innere Medizin I
Kardiologie, Angiologie, Pneumologie,
Internistische Intensivmedizin

Interdiszplinäre medizinische Intensivstation (MITS)

 

Die internistische Intensivstation ist eine Abteilung der Klinik für Innere Medizin I unter Leitung von Herrn Prof. Dr. P. Christian Schulze und verfügt über insgesamt 12 modern ausgestattete Bettplätze und einen Schockraum mit jeweils integriertem elektronischen Datenmanagementsystem und Beatmungsmöglichkeit. Jährlich werden ca. 650 Patienten intensivmedizinisch behandelt. Das Spektrum der hier behandelten Erkrankungen umfasst die gesamte innere Medizin wie zum Beispiel Patienten mit kardiogenem Schock, dekompensierter schwerer Herzinsuffizienz, lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen, Patienten mit respiratorischem Versagen unabhängig von ihrer Ursache, septischem Schock, akutem Nierenversagen, gastrointestinalen Blutungen, akutem Leberversagen, Zustand nach kardiopulmonaler Reanimation und Komplikationen bei onkologischen Erkrankungen sowie bei Erkrankungen aus dem rheumatologischen und endokrinen Formenkreis.

 

Die intensivmedizinisch qualifizierte Versorgung der Patienten wird durch ein Ärzteteam unter Leitung zweier Oberärzte, Herrn PD Dr. Rüdiger Pfeifer und Herrn PD Dr. Michael Fritzenwanger sichergestellt, die beide über die Zusatzbezeichnung „internistische Intensivmedizin“ verfügen. Das Ärzteteam wird vervollständigt durch Assistenzärzte der internistischen Teilkliniken des Universitätsklinikums Jena und mindestens einen weiteren Facharzt für Innere Medizin in Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung „internistische Intensivmedizin“. Die Behandlung der Patienten erfolgt stets in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fachspezialisten, die für die Behandlung der führenden Grunderkrankung zuständig sind.

Für die Pflege sind ?? Pflegekräfte unter der Leitung von Frau Sabine. Schwabe verantwortlich.

Interdisziplinäre Intermediate Care Station (IMC) 

Bei akuten Brustschmerzen und anderen unklaren Beschwerden im Brustbereich, die möglicherweise auf einen Infarkt hindeuten können, ist die Intermediate Care Station (Kurz: IMC) für Sie da. Hier stehen 11 Betten zur invasiven Kreislaufüberwachung und NIV-Baetmungstherapie zur Verfügung. Auf der IMC werden alle akuten internistischen Erkrankungsbilder behandelt und überwacht, bei denen eine unmittelbare Lebensgefährdung droht (z.B. Magenblutung, Lungenentzündung, Infektionen, kritische Tumorerkrankungen).

Die IMC ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche geöffnet.

Sie finden uns am Jenaer Universitätsklinikum ein Stockwerk über der Notaufnahme und neben den Intensivstationen, und in der Nähe des Hubschrauber-Landeplatzes. Diese zentrale Lokalisation im Universitätsklinikum erleichtert die die Akutversorgung von kritischen Patienten.

Technische Ausstattung und Leistungen:

  • Sonographie- und Echokardiographiegeräte einschließlich TEE-Sonde
  • Nichtinvasive und invasive Beatmung mit verschiedenen Beatmungsgeräten einschließlich transpulmonaler Druckmessung
  • Hämodynamisches Monitoring mittels Pulmonaliskatheter, Picco und Vigileo
  • Nierenersatz mittels intermittierender und kontinuierlicher Dialyse
  • Lungen- und Kreislaufersatz mittels veno-venöser oder veno-arterieller extrakorporaler Membranoxygenierung

 

  • Leberersatztherapie mittels SPAD

 

  • Intraaortale Gegenpulsation

 

  • Temporäre Schrittmacherversorgung

 

  • Punktionstracheotomie

 

  • Hypothermiebehandlung mittels Arcic Sun und Coolguard

 

  • Fiberoptische Untersuchung und Therapie von Lungenerkrankungen

 

  • Anlage aller derzeit gängingen Katheter oder Drainagen

 

Die Ausbildung der Assistenzärzte in Facharzt-Weitebildung zum Internisten auf der Intensivstation findet nach einem zertifizierten Ausbildungsplan auch in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie statt.

Die medizinische Intensivstation ist als Weiterbildungseinrichtung für die Weiterbildung in der Zusatzbezeichnung (Internistische) „Intensivmedizin“ durch die LÄK Thüringen anerkannt und nimmt am Projekt Qualitätsmanagement in der Intensivtherapie der LÄK Thüringen teil. Die Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzbezeichnung „Intensivmedizin“ für 24 Monate (OA Pfeifer) ist vorhanden.

 

Forschung/Weiterbildung

Forschungsaktivitäten bestehen im Bereich der Grundlagenforschung und klinischen Forschung durch Herrn PD Fritzenwanger mit den Schwerpunkten experimentelle Herzinsuffizienz und Biomarker in der Kardiologie und Intensivmedizin und Dr. Pfeifer mit den Schwerpunkten Postreanimationsbehandlung und Prognoseparameter nach Reanimation.

Regelmäßig werden interne Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen der internistischen Intensivmedizin angeboten, die durch die LÄK Thüringen zertifiziert sind (Link zu aktuellem Angebot 1. Halbjahr2015-16). Darüber hinaus wird einmal jährlich ein intensivmedizinisches Symposium abgehalten (Link  zum aktuellen Programm).

Angehörigenbesuche:

Der regelmäßige Besuch intensivpflichtiger Patienten durch Angehörige ist sehr wichtig und hilft den Patienten in dieser schweren Zeit. Durch den regelmäßigen Besuch enger Angehöriger wird unseren Patienten neben der intensivmedizinschen Versorgung auch das Gefühl von Nähe und Geborgenheit vermittelt, was den Heilungsprozess positiv beeinflusst.

Besuchszeiten sind regulär täglich von 15:00 – 19:00 Uhr mit der Möglichkeit ärztliche Auskunft zu erhalten. Nach Rücksprache sind die Besuchszeiten aber auch individuell gestaltbar.

Kontaktdaten:

 

Telefon:          00493641 9322250

Fax:                 00493641 9322252

Oberärzte:

PD Dr. med. Rüdiger Pfeifer

PD Dr. med. Michael Fritzenwanger

Pflegeteamleitung:

Schwester Sabine Schwabe 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






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06.04.2016 - 09:53 Uhr

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KONTAKT

24-Stunden Notfalleinweisung Intensivstation: 03641- 9-322250

Anmeldung zur stationären Behandlung: 03641-9-324105

Interventionsdienst zur notfallmäßigen Herzkatheteruntersuchung:  03641-9-324166

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