Klinik für Innere Medizin I
Kardiologie, Angiologie, Pneumologie,
Internistische Intensivmedizin

 

Funktionsbereich Angiologie:

Angiologische Ambulanz und angiologisches Funktionslabor (Gefäßzentrum)

Die Spezialsprechstunde für angiologische Erkrankungen ist die Anlaufstelle für Patienten mit Verdacht auf eine Arteriosklerose, sei es der Becken- oder Beingefäße (als sogenannte Schaufensterkrankheit), der Halsgefäße oder der Arterien der Schultern und Arme. Auch Frühformen werden mit besonderen Messmethoden erkannt. Hier werden Sie untersucht, wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine Venenthrombose besteht. Auch Patienten mit selteneren Erkrankungen wie die anfallsweise schmerzhafte Verfärbung (Raynaud Phänomen) oder Gefäßentzündungen werden hier untersucht und betreut.

Das erfahrene Untersuchungsteam des Funktionslabors bietet als einziges Labor im weiten Umkreis die Kapillarmikroskopie zur genauen Diagnostik der Veränderungen an den kleinsten Gefäßen (Mikrozirkulation) an. Die Duplexsonographie, die Dopplerdruckmessungen in Ruhe oder mit einer Laufbandbelastung erfolgen durch spezialisierte Fachkräfte.

Die Sprechstunde ist integriert in das Gefäßzentrum des Universitätsklinikums. Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist eine individualisierte Diagnostik und Therapie auf universitärem Niveau gewährleistet.

Die Sprechstunde findet jeden Tag statt. Eine telefonische Vereinbarung für elektive Patienten erfolgt unter der Telefonnummer 03641/9324175.

Selbstverständlich ist bei akuter Symptomatik, bei Auftreten von Ruheschmerzen oder nicht heilenden Wunden jederzeit eine Vorstellung der Patienten ohne vorherige Terminvergabe möglich.

Angiologische Station B220

Wie auf allen Stationen der Klinik für Innere Medizin I sind die Ärzte und das gesamte Personal dem Ziel verpflichtet, nicht nur die aktuelle Beschwerdesymptomatik zu behandeln, sondern die Patienten ganzheitlich zu behandeln und so die Prognose der Patienten zu verbessern. So wird bei den Patienten mit peripherer arterieller Verschlußkrankheit neben der optimalen Behandlung der Durchblutungsstörung besonders auch auf die Erkrankungen des Herzens, die Diagnostik und Einstellung des Diabetes mellitus sowie der Fettstoffwechselstörungen geachtet oder bei Patienten mit Thrombose nach dem Auslöser der Erkrankung gefahndet.

Aus der engen Verzahnung zwischen der Angiologie und Kardiologie heraus hat sich die Station 120b zusätzlich zu der Schwerpunktstation für Patienten mit der Hochdruckerkrankung der Lungengefäße entwickelt.

 

Interventionelle Angiologie

Der Schwerpunkt der Patientenversorgung liegt aber in der katheterinterventionellen Behandlung von extrakardialen Arterienverengungen. Durch langjährige Erfahrung in den Gefäßgebieten des menschlichen Körpers stehen Behandlungsoptionen für nahezu jede Körperregion zur Verfügung.

Besondere Expertise besteht in der Wiedereröffnung langstreckiger chronischer Arterienverschlüsse und in der Behandlung von Durchblutungsstörungen der Unterschenkel- und Fußarterien bei Patienten mit Wunden. Durch die strukturierte Zusammenarbeit mit Diabetologen, Nephrologen, Gefäßchirurgen, Wundschwestern und orthopädischen Schuhmachern konnte die Heilungsrate der oft  chronischen Wunden in den letzten Jahren auch in Jena deutlich erhöht und die Häufigkeit von Unterschenkel- und Fußamputationen gesenkt werden.

 






LINKS

Deutsche Herzstiftung 
http://www.herzstiftung.de/

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Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
http://dgk.org/DGK

 

Else Kröner-Fresenius-Stiftung

http://www.ekfs.de/

 ekfs

 


KONTAKT

24-Stunden Notfalleinweisung Intensivstation: 03641- 9-322250

Anmeldung zur stationären Behandlung: 03641-9-324105

Interventionsdienst zur notfallmäßigen Herzkatheteruntersuchung:  03641-9-324166

KLINIK FÜR KARDIOLOGIE

PNEUMONOLOGIE, ANGIOLOGIE

Universitätsklinikum Jena

Am Klinikum 1

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